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Diskussion zum Betrieb dörflicher Kläranlagen
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Diskussion zum Betrieb dörflicher Kläranlagen

28.06.2024

Derzeit gibt es Probleme wie Mehrfachverwaltung und unklare Zuständigkeiten beim Bau und Betrieb ländlicher Kläranlagen. In Bezug auf das Management mangelt es an wirksamen Managementmechanismen, was zu Problemen wie mangelhaftem Betrieb und schlechter Wartung der Anlagen führt.


1. Analyse der aktuellen Situation der Dorfkläranlagen:

In manchen ländlichen Gebieten werden häusliche Abwässer ohne Behandlung direkt eingeleitet, da es an Abwassersammelnetzen und Kläranlagen mangelt. Die Sammlung und Behandlung häuslicher Abwässer ist aufgrund der verstreuten Haushalte, der großen Geländeunterschiede, der weiten regionalen Verteilung, der hohen Bauschwierigkeiten, der hohen Investitionskosten für Ausrüstung sowie der Betriebs- und Wartungskosten erschwert.

Die Abwasserbehandlungsanlagen in Dörfern werden hauptsächlich durch die Anwohner beim Waschen, Baden und Spülen der Küchentoiletten beeinflusst. In einigen Gebieten fallen Abwässer aus der Viehzucht, kleinen Handwerksbetrieben und der Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte an. Charakteristisch für ländliche Abwässer sind die komplexe Zulaufwasserqualität und die ungleichmäßige Zusammensetzung sowie der ungleichmäßige Wasserabfluss mit konzentriertem Abfluss morgens, mittags und abends. Zudem sind die Kläranlagen relativ verstreut verteilt, und der Behandlungsgrad variiert. Bei der Gesamtplanung und -gestaltung sollten die Entfernungen zwischen den Dörfern und die Verteilung der Rohrnetze berücksichtigt werden.

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Abb. HYHH-Abwasserbehandlungsanlage, Fotos vor Ort

2. Schwierigkeiten bei der Verwaltung von Kläranlagen auf Dorfebene

(1) Derzeit gibt es in den meisten ländlichen Gebieten keine Abwassersammelrohre, und das Abwasser kann nur in Ackerland oder Flüsse hinter Häusern eingeleitet werden, was zu einer zunehmenden Verschmutzung der ländlichen Flüsse führt.

(2) Der Betriebspreis pro Einheit für Kläranlagen in ländlichen Gebieten ist niedrig: Die Kläranlagen in den Dörfern sind weit entfernt und verstreut, was dazu führt, dass die tatsächlichen Betriebskosten die einheitliche Preisgrenze der Regierung bei weitem übersteigen, was dazu führt, dass die meisten Betreibergesellschaften langfristige Verluste erleiden und daher nicht in der Lage sind, eine gute Verwaltung durchzuführen.

(3) Die Hauptbestandteile des ländlichen Abwassers sind komplex und weisen große tägliche Schwankungen sowie jahreszeitlich unterschiedliche Betriebsparameter auf. Aufgrund der unterschiedlichen Wassernutzungsgewohnheiten der Landbewohner in verschiedenen Regionen gibt es große räumliche Unterschiede in der Menge und den Abflussmustern des häuslichen Abwassers. Dies macht einen kontinuierlichen Betrieb der Kläranlage und eine genaue Anpassung der Prozessparameter unmöglich. Dies führt objektiv dazu, dass die Behandlung des ländlichen häuslichen Abwassers derzeit mit großen Schwierigkeiten und hohen Kosten verbunden ist.

(4) Ländliche Kläranlagen verfügen über unvollständige unterstützende Einrichtungen, es mangelt an standardisierten Schlammlagern und vollständigen Schlammentwässerungsanlagen, sodass eine extrem hohe Schlammkonzentration und ein extrem langes Schlammalter ebenfalls wichtige Faktoren sind, die die Wasserqualität beeinträchtigen.

(5) Manche Dörfer kaufen blindlings Abwasseraufbereitungsanlagen für ländliche Gebiete, ohne die tatsächliche Qualität des aus dem Dorf abgeleiteten Wassers zu analysieren und zu testen und dann zu entscheiden, welches Aufbereitungsverfahren geeignet ist. Ein einzelnes Aufbereitungsmodell oder eine einzelne technische Lösung kann nicht die Probleme aller Dörfer lösen.

(6) Regenwasser und Abwasser werden im Rohrleitungsnetz zusammengeführt. Während der Regenzeit fließt das Wasser in die meisten Dörfer Kläranlagen Die geplante Aufbereitungskapazität wird überschritten und die Wasserqualität kann nicht mehr gewährleistet werden. Es besteht sogar die Gefahr einer Überflutung der Anlagen.


3. Analyse und Vorschläge zum professionellen Betrieb und Management der Dorfabwasserbehandlung

(1) Erhöhte Investitionen in dörfliche Abwasserstationen: Verbesserung des ländlichen Abwassersammelnetzes und Streben nach einer flächendeckenden Versorgung mit Abwasseraufbereitungsanlagen.

(2) Anpassung des Planungsmodus: In relativ konzentrierten Dörfern sollten mittelgroße Kläranlagen gebaut und die Abwassersammelnetze und Pumpstationen verbessert werden. In abgelegenen Dörfern eignet sich eine dezentrale Behandlung. Der entsprechende Abwasserbehandlungsprozess und die entsprechende Behandlungsgröße sollten entsprechend der ständigen Bevölkerung, dem Abflussvolumen, der Qualität des Abflusswassers sowie der Regen- und Abwasserumleitung im Dorf geplant werden.

(3) Empfehlungen zur Ausstattung: Die Kläranlage auf Dorfebene verfügt über keine Entschlammungsanlage und keine standardisierte Schlammdeponie. Es wird empfohlen, weitere hinzuzufügen.

(4) Verbesserung des Managementsystems: Erstellen Sie detaillierte Managementkonzepte, beispielsweise Betriebsverfahren für die Dorfkläranlage, ein Sicherheitsinspektionsmanagementsystem, einen Sicherheitsnotfallplan und einen Wasserqualitätsplan.

(5) Erhöhung der Betriebsgebühren: Die relativ verstreut liegenden Kläranlagen auf Dorfebene werden durch Faktoren wie tägliche Inspektionsentfernungen, ungleichmäßige Wassermenge und -qualität, bedingungslose Anwesenheit vor Ort und fehlende unterstützende Ausrüstung beeinträchtigt. Es ist notwendig, den Einheitspreis für die Kläranlagen in Dörfern angemessen zu erhöhen, um die derzeitige Situation langfristiger Verluste für professionelle Betriebseinheiten zu vermeiden.